Chronik
für das Jahr 1648
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Eine größere Anzahl Soldaten werden in Reutte und der Umgegend einquartiert
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Von Tannheim ergeht ein Schreiben an den Steuereinnehmer Abraham Reinhard, mit der Bitte um Steuererlassung, da die Bewohner des Tals durch die Kriegsschäden und Einquartierungskosten in Armut gefallen sind
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Die Pest fordert allerorts Opfer
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Sämtliche Grenzpässe werden besetzt gehalten. Glücklicherweise endet am 24. Oktober der Dreißigjährige Krieg mit dem Westfälischen Frieden
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In Ehrwald wird eine Kirche erbaut. Zuvor besuchten die Ehrwalder stets die Kirche von Lermoos
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Josef Feistle berichtet nach Beendigung des 30jährigen Krieges in seiner Chronik: "...der Zustand Füssens und Umgebung zu dieser Zeit war fürchterlich. Alles glich einer Wüste; die Dörfer lagen zerstört, alle Burgen, die viele Jahrhunderte den Stürmen der Zeit getrotzt, waren Ruinen, und auf ihren Schutthügeln hausten Wölfe, Bären und andere wilde Thiere. Aller Orten lebte ein todtgequältes, verwildertes, verzweifelndes Volk; grausame Verbrechen und eben so grausame Hinrichtungen waren an der Tagesordnung..."