Chronik
für das Jahr 1670
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Es wird von größeren Erdbeben in der Region berichtet
"...sie haben am 17. Juni angefangen und dauerten das ganze Jahr. An Kirchen und Häusern haben sie großen Schaden getan, viele Menschen sind erschlagen worden..."
Die Hauptbeben erschütterten zumeist die Gegend um Hall, Innsbruck und das Wipptal aufwärts. Das Beben vom 17. Juli war jedoch in ganz Westtirol, bis nach St. Gallen spürbar. Gegen Osten mindestens bis Salzburg und in nördliche Richtung bis Regensburg - weiters ist dieses "unglück [...] auch zu Lindau, Memingen, Leutkirche, Kempten u.a. orten, aber nicht so gross wie zu Hall gewesen. Oberwähntes erdbeben hat sich gar bis nach Venedig hineingezogen, welches aber ohne schaden daselbst abgegangen."
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Aus- und Verbesserungsarbeiten an der Kniepassschanze
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Bschlabs wird zur Kaplanei erhoben
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Im Oktober des Jahres soll ein bereits 1609 entworfener Vertrag ratifiziert werden, welcher sich mit der Vermarkung der Landesgrenzen zwischen den Herrschaften Ernberg und Hohenschwangau befasst. Anlässlich der geplanten Bergwerke an der Hochplatte oder Kaltenlain(?) findet eine Festlegung der Grenzen und eine Begehung statt