Berge & Hütten » Lechtaler Alpen » KnittelkarspitzeKnittelkarspitze (2376m)



Lechtaler Alpen
Charakter: Alpinwandern
T4Talort: Namlos
Wege und Pfade
Tourenbericht vom 12. Sep. 2006
Vor es in die Nachmittagschicht geht, wollten Günter und ich noch einen Abstecher auf die Knittelkarspitze unternehmen. Von Kelmen aus zunächst über Wiesen und später im Wald auf einem kleinen Pfad über den Waldboden ins Kelmer Jöchl hinauf. In westlicher Richtung über das Joch und später nach rechts in den weiten Kessel hinein. An einer Weggabelung halten wir uns linkerhand und schreiten in das weitläufige Steinkar hinein, bis an die ostseitigen Abbrüche hin.
Von unten ist der Weg eigentlich nicht einsehbar, aber wenn man stets den Markierungspunkten folgt ist es kein großartiges Problem durch die gebänderte Flanke zu gelangen. Auch von der Schwierigkeit her stellt der Weg keine allzu großen Anforderungen, stellenweise muss man die Hände zu Hilfe nehmen um über höhere Stufen zu gelangen die in dem phasenweise ausgesetzten Gelände in die Höhe führen. Oben am Sattel angekommen, sieht man auch schon das Gipfelkreuz der Knittelkarspitze, welches am Ende des Grates auf einem Felskopf thront. In einem weiten Rechtsbogen überschreitet man den nur an ein paar Stellen etwas ausgesetzten Grat.
Am Gipfelkreuz angelangt, kann man dann die Aussicht vom höchsten Gipfel der Liegfeistgruppe genießen. Die Rundschau ist wirklich eindrucksvoll, sieht man doch die höchsten Erhebungen der östlichen Lechtaler in nächster Nähe aufragen. Auch der Blick hinüber zu den nahen Tannheimer Bergen und hinunter in den Reuttener Talkessel ist sehr reizvoll. Günter und ich studieren noch eine zeitlang das Gipfelbuch der eher selten besuchten Knittelkarspitze und treten dann wieder den Abstieg über die Aufstiegsroute an.
Erweiterungsmöglichkeiten
Hintere Steinkarspitze (Reuttener Höhenweg)
Vordere Steinkarspitze (Reuttener Höhenweg)Geschichte und Sonstiges
Im Zuge des
Erdbebens vom 8. Oktober 1930 sollen größere Felsmassen im Bereich der Knittelkarspitze in die Tiefe gestürzt sein. Für die Jahre vor und im Besonderen im Jahr 1910 wird von einem Beben und Poltern im Innern des Berges berichtet, der Berg selbst gar als 'Ruhestörer' bezeichnet.
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