Chronik
für das Jahr 1477
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Georg Gossembrot wird als Pfleger auf Ehrenberg eingesetzt - er leiht Erzherzog Sigmund "dem Münzreichen" wiederholt Geld, woraufhin dieser Gossembrot die Burg Ehrenberg als Pfandschaft übergibt. Gossembrot gilt indirekt als ausgesprochener Förderer der damaligen Region, da auf sein Betreiben 1488 der Warenverkehr von Süden in Richtung Augsburg über den Fernpass und Ehrenberg geleitet wurde. Zuvor wurde stets die Strecke über den Zirler Berg und Garmisch-Partenkirchen befahren
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Jörg von Heimenhofen ist auf Grund der prekären finanziellen Lage gezwungen, Teile seiner zu der oswaldischen Linie gehörigen Besitzungen welche zur Burg Fluhenstein gehören an Bischof Johann von Augsburg zu verkaufen. Dazu zählen auch die Einkünfte der Leute von Oberstdorf, Rubi, Berg, Reichenbach, Schöllang, Burgegg, Hinang, Hindelang und Tannheim, sowie seinen Anteil am Vilsalpsee
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In der Liebfrauen-Kirche in Vils wird die Katharinakapelle errichtet