Chronik
für das Jahr 1629
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Durch ein Hochwasser ist die Situation im Außerfern und dem Allgäu angespannt
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Albrecht Herzog von Mechelberch kündigt an, dass der Durchzug des Kriegsvolkes durch den schwäbischen Kreis unumgänglich und absolut notwendig ist - "...der Kriegszug werde in den nächsten Tagen ankommen und man erwarte, dass alles in bester Ordnung ohne Schaden und ohne Zeitversäumnis abläuft und sich die Stände mit Proviant versehen, um das Kriegsvolk samt Hofstaat nach Bedarf durch etliche Tage hindurch zu versorgen. Zur Hofhaltung sind die notwendigen Viktualien etwas zeitlicher anzuliefern, da diese für ein so großes Volk selbst gegen Geld nicht leicht zu beschaffen sind. Um die armen Leute vor Plünderungen und anderen Ungelegenheiten zu verschonen, empfiehlt es sich, die begehrten Viktualien freiwillig herandzuschaffen..."
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Der Überlieferung zufolge war am 20. August in Klapf der erste Pestfall ausgebrochen. Immer wieder kommt es zum Aufflammen der Pest und dezimiert so die stark gebeutelte Bevölkerung
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Am 26. und 27. August geht ein großer Felssturz vom Schwarzenberg ab und verschüttet die nach Weißhaus führende Straße