Start » Sagen » Der Freithofgeist
Der Freithofgeist
Zwei Männer gingen nachts einmal von der Fraktion Fricken Kappl zu, an der Kirche vorbei. Zu ihrem Erstaunen und Schrecken sahen sie, als sie zur Stiege an der Tür kamen einen Mann stehen, der bereits 25 Jahre vorher gestorben war. Wie gebannt standen sie still und bemerkten, daß der Geist nebst einem „Lanner" im Mund auch eine goldene Feder auf dem Hut trug. Beide liefen davon und rannten, was sie konnten. Dieser Fall hat sich anfangs der neunziger Jahre des 19. Jahrhunderts abgespielt.
Von anderen wird behauptet, daß zeitweilig zum Friedhofausgang gegen Fricken nachts ein Totenkopf herauskugle. Es scheint aber mehr eine Täuschung zu sein, da zweimal von zwei verschiedenen beherzten Männern festgestellt wurde, daß es sich um einen Igel handelte.