Chronik
für das Jahr 1829
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Lawinenabgang bei Lähn (Bichlbach)
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Die Gemeinde Grän verkauft an das Ärar einen Baugrund im sogenannten Wolfhaag (Enge) zur Errichtung eines neuen Zollhauses
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Für die bis dahin in angemieteten Räumen untergebrachte Mädchenschule in Reutte wird ein Haus gekauft um dort fortan den Unterricht abzuhalten
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Ende Juni - Hochwasser am Lech
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Im Juli gehen schwere Gewitter mit Blitz und Hagelschlag über dem Reuttener Talkessel nieder. Zur damaligen Zeit wurden auch Feldfrüchte wie Gerste, Roggen und Hafer angebaut, welches vollständig 'verdorben' wurde. Auch das angebaute Gemüse konnte keiner weiteren Verwendung mehr zugeführt werden. Darüber hinaus begleitete ein Sturm das extreme Wetter und entwurzelte zahlreiche Bäume und deckte mehrere Häuser ab.
In der Folgezeit wurden für die Betroffenen zahlreiche Sammlungen getätigt und die Schäden durch Nachbarschaftshilfe wieder großteils bereinigt
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Bei den schweren Gewittern im Juli wurde auch die Pfarrkirche von Tannheim beschädigt. Nach anfänglicher Weigerung der Filialgemeinden des Tales zu den Reparaturkosten an der Pfarrkirche in Tannheim beizutragen, kommt es bei der Tagsatzung zu einem Rückzieher. Die Gemeindevorsteher der zur Zahlung angehaltenen Dörfer beenden ihren Protest und willigen in die anteilsmäßigen Zahlungen ein
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Das Breitenwanger Widum wird um ein Geschoss erhöht