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Der feurige Reiter bei Oberstdorf

Auf dem Burgstall am Fuße des Himmelschrofens bei Oberstdorf hat man in alten Zeiten zuweilen einen feurigen Reiter herumjagen sehen. Er hatte keinen Kopf und kam manchmal bis gegen Loretto hereingeritten, wo er gewöhnlich plötzlich verschwand oder auch zurückraste.

Als auch einmal ein Oberstdorfer abends im Ösch draußen noch arbeitete, kommt da plötzlich der feurige Reiter dahergesprengt. Der Mann hatte kaum Zeit, sich vor Schreck etwas zu fassen, so sauste der wilde Reiter ohne Kopf an ihm vorbei und eine Stimme rief: "Komm, i loßte mitreite ge Lorette!" Im Witsch (?) aber war er dann dahin, indes der Oberstdorfer nicht mehr weiter zu arbeiten begehrte, sondern entsetzt davon lief, so viel er nur Boden unter die Füße bekam.
Reiser, 1895


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tannheim, sennerei, einstein, milchkanne

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